Kurzvita

Silvia Witte
1997-2004 Studium Neuere Deutsche Literatur, Soziologie & Psychologie an der RWTH-Aachen (Grundstudium) und Humboldt-Universität zu Berlin. Abschluss: Magister Artium

Während und nach des Studiums Mitarbeit für Film- und Dokumentarfilmproduktionen, Verlage, im IT-Bereich sowie für freie Theater und Ensembles.

Film
Mineworks Productions, Teamworks, Story House Productions, DEF Media GmbH – Beiträge und Dokumentarfilme für ZDF, ARTE, NatGeo, ProSieben.
Schwerpunkt: Redaktionelle Mitarbeit, Associate Producer, Researcher.
Eigene Filme: z.B. Theater der Migranten, Kloster Chorin: Redaktion, Schnitt
Kurzfilm
Serdal Karaca (Regie) „Warten auf Moruk“, Ostberg Productions „Das Letzte“, Regie: Thomas Kößler. Produktionsassistenz, Script Continuity

Theater
Musikfestspiele Potsdam, Komische Oper Berlin, Bad Hersfelder Festspiele, Schlossfestspiele Neersen, Kinder- und Jugendtheater EUKITEA, Club Tipping Point, Malte Schlösser, Theater Aggregate, PNAC, K.i.e.z to go, Theaterdiscounter, Quatsch Comedy Club.
Schwerpunkte: Ausstattung, Requisite, Figurenbau, Dramaturgie,  Produktionsleitung, Videoproduktion, Regie-, Produktions- und Ausstattungsassistenz, Ticketing. Weiterbildung an der Universität der Künste „Regie und Dramaturgie im dokumentarischen und biografischen Theater“.

Bereits 1999  für Theater K. (Aachen) und später für die Dreiländeroper (Basel/Straßburg/Freiburg) Bau erster Großpuppen, für Oper Oder Spree 2017 auch Maskenbau.  2017/18 erstmalig Puppenspiel für Thanatos, Regie: Anoush Azzizi, TIK-Theater. 2020 Gründung Schurkenkollektiv, 2021 Aufführung mit Schurkenkollektiv – Puppenspiel für Erwachsene.

Workshops/Projektwochen/Kulturelle Bildung
Leitung von Projektwochen an Schulen im Bereich Masken-, Puppen- und Objektbau sowie Theaterworkshops und künstlerische Arbeit auf der Straße im offenen Bereich

Alles Müll? Müllmuseum Berlin 2024-2027: Musik mit Kids auf der Grüntaler Straße- Perkussionsinstrumente aus Müll, Kollektivinstrument Txalaparta – Entwicklung eines Musicals
Kunst auf der Straße Prinzenakademie Soldiner Kiez 2020-2022, Großfigurenbau, Maskenbau, Malerei, Musikinstrumente bauen, Musik machen, Basteln mit Kindern der Grüntaler Straße
Wo ist dein Zuhause?Projektwoche Objektbau und Fotografie zum Thema „Heimat“ in Kooperation mit Anne Stolmár an der Carlo-Schmid-Oberschule, Spandau; gefördert von Projektfonds Kulturelle Bildung (2017)
Kunstworkshop zum Thema „Wasser“ mit Kindern der 2. Klasse: Theateratelier der JUKS Mitte: Erarbeitung Choreographie zum Thema „Aggregatzustände des Wassers“, Tonmodell zum Thema „Wasserkreislauf“ (2017). Maskenbau: Seit 2021 regelmäßige Projektwochen an Oberschulen über Träger CJD zum Thema „Superhelden“, Projektwoche zum Thema „Doppelgänger“ über Young Arts Neukölln mit 5. Klasse, Hans-Fallada-Grundschule, Neukölln (2017), Projektwoche zumThema „Schlaraffenland“ über Young Arts Neukölln mit der 3. Klasse der Janusz-Korzak-Grundschule (2016), Werkstattleitung Maskenbau: 15 junge Erwachsene als Teilnehmer des Kulturellen Jahres, Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V., Berlin/Werneuchen (2014), Werkstattleitung Theaterhandpuppenbau, wöchentlicher Kurs der Kinderkunstschule Mitte, Projektwoche: Szenisches Spiel mit Puppen (2016/17)
Theaterworkshops: Sommer 2019  Theater. Spielen. Jetzt.Leitung Theaterspiel und Entwicklung im dokumentarischen Theater, TIK-THEATER SÜD, SchulAG über ein Halbjahr (Klasse 5-6 und 3-4) an der Klecks-Grundschule, Pankow. Entwicklung eines Stückes zum Thema Mobbing (2015). Wöchentlicher Theaterworkshop: Szenische Erarbeitung selbsterfundener Stücke, 5. und 6. Klasse der E.O. Plauen-Schule (2014). Ca. 70 nachbereitende Theaterworkshops á 90 Minuten an Grundschulen zu den Themen Gewalt- und Mobbingprävention im Anschluss an Aufführungen des Kinder- und Jugendtheaters EUKITEA gGmbH Berlin/Diedorf (2012-14).

Statement
In meinen eigenen Arbeiten und Filmen interessiert mich die Verbindung von Text (Poetry und Poetrydrama), Objekttheater, Skulptur, Intervention im öffentlichen Raum und Video/Animation. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Müll als Werkstoff, als Präventionsfeld, als Unachtsamkeit im Straßenraum, als  Kennzeichen unseres Zeitalters (Plastik statt Bronze),  als Abhängigkeits- und Konsummerkmal. Ebenfalls interessieren mich Menschen, Menschen und ihre Geschichten und die Menschheitsgeschichte.